Master of Business
Administration (MBA)
Ein MBA (Master of Business Administration)
ist eine Zusatzqualifikation zu einem anderen, bereits abgeschlossenen
Hochschulstudium. Ein MBA Studium setzt ein abgeschlossenes Hochschulstudium
voraus. Für Studenten der Betriebs- oder Volkswirtschaft besteht teilweise
die Möglichkeit, bereits nach dem Vordiplom zugelassen zu werden. Um zu
einem MBA Programm zugelassen zu werden, müssen u.a. der Graduate Management
Admission Test (GMAT) und der Test of English as a Foreign Language
(TOEFL) absolviert werden. Der MBA ist eine internationale und
praxisorientierte General-Management-Ausbildung. Inhalte eines MBA-Studiums
sind einmal die klassischen betriebswirtschaftlichen Fächer wie zum Beispiel
Accounting, Finance, Operations Management und Marketing. Zudem legen
die Schulen großen Wert auf die Persönlichkeitsbildung. Deutschen Studiengängen
sind die meisten MBA-Programme in Praxisnähe, Intensität und Teamorientierung
überlegen. Vor allem die Teamarbeit hat einen hohen Stellenwert. Die Dauer
eines MBA Studiums variiert teilweise erheblich. Während in den USA meistens
2 Jahre üblich sind, beträgt die Studienzeit in europäischen Business
Schools nur etwa die Hälfte der Zeit. Berufsbegleitende Studiengänge dauern
in der Regel zwei bis drei Jahre. Die Studienzeit sollte mindestens einem
Jahr Vollzeitstudium entsprechen

Die berufsbegleitenden Programme richten sich an erfahrene
Führungskräfte im Alter von 30 bis 40 Jahren. Sie zeichnen sich durch
einen hohen Praxisbezug aus. Die Teilnehmer müssen meist Aufgaben oder
Projekte aus ihren eigenen Unternehmen bearbeiten. Damit wird das MBA-Studium
zu einer Maßnahme der Personalentwicklung, von der beide Seiten profitieren:
Der Teilnehmer erwirbt einen anerkannten Titel, das Unternehmen nützt
das erworbene Know-how und die Qualifizierung kann in die Laufbahnplanung
integriert werden. Die Studiengebühren werden daher häufig von den Unternehmen
übernommen. Executive MBA-Programme verzeichnen in Europa und vor allem
in Deutschland den größten Zuwachs. Ein MBA-Studium ist in der Regel sehr
stressig. Bei Vollzeitprogrammen umfasst der Arbeitstag manchmal bis zu
15 Stunden einschließlich Wochenende. Denn neben dem Unterricht müssen
noch Fallstudien bearbeitet, Hausaufgaben geschrieben und Bücher gelesen
werden. Nicht zu unterschätzen ist der Arbeitsaufwand bei berufsbegleitenden
Programmen. Wer neben dem Job seinen MBA erwerben will, der muss während
des Studiums in der Regel auf jegliches Privatleben verzichten. Neben
der rein fachlichen Ausbildung spielen auch die sogenannten Soft Skills
in der MBA-Ausbildung eine zentrale Rolle. Angebote zu den Themen Führungskompetenz,
Kommunikation, Rhetorik, Präsentation und Teamarbeit gehören daher zum
festen Bestandteil des Studiums. Der Master of Business Administration
(MBA) wird als Weiterbildung für Akademiker immer beliebter, die Zahl
der Ausbildungsangebote wächst ständig. Keine leichte Aufgabe also, die
Business School herauszufinden, die ihr Geld wert ist. Wir haben eine
Auswahl der besten MBA-Programme zusammengestellt. Die Reihenfolge der
Nennungen ist zufällig und entspricht nicht dem Ranking der Institute.